Maxhütte Sulzbach-Rosenberg


Der stählerne Koloss der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg war früher das Zentrum des regionalen Erzbaus. Hier wurde das in der Umgebung abgebaute Erz verarbeitet.

Das 1889 in Betrieb genommene Stahlwerk ist nur von außen zu betrachten, allerdings lohnt sich eine Wanderung rund um die riesige Anlage. Seit der endgültigen Schließung des Werks 2002 wurde nur wenig verändert, so dass die alten Strukturen bis heute erhalten sind.

Die Maxhütte war das einzige kombinierte Stahl- und Hüttenwerk Deutschlands. Alle Arbeitsschritte von der Anlieferung des Erzes, bist zur Auslieferung des fertigen Endproduktes waren in einem Komplex zusammengefasst.

max Amb sulz maffei pegnitz
Adresse

Maxhütte GmbH

Erzhausstraße 1
92237 Sulzbach-Rosenberg

Homepage der Maxhütte Rohrwerke


Begehbarkeit

Das gesamte Gelände ist in Privatbesitz. Spezielle Führungen können im Fremdenverkehrsbüro der Stadt Sulzbach-Rosenberg erfragt werden.

Eine Umgehung der Anlage ist möglich und empfehlenswert!


Geschichtliches
1864 Erster Kohlehochofen in Sulzbach
1889 Inbetriebnahme des Thomas-stahlwerks in Rosenberg
1900 Gründung der Zeche Maximilian
1914 Schließung der Zeche
1939 Nutzung polnischer Kriegsgefangener als Arbeitskraft
1955 Vollständige Übernahme durch die Flick-Gruppe
1979 Klöckner-Werke Duisburg übernehmen die Maxhütte
1987 Konkurs der Maxhütte
1990 Nachfolgegesellschaft
1998 Erneuter Konkurs
2002 Offizielle Stillegung der Maxhütte