Museum für historische Wehrtechnik Röthenbach



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Museumsschwerpunkt

Das Museum für historische Wehrtechnik beleuchtet ein dunkles aber überaus wichtiges Thema der Industriegeschichte, nämlich die Technisierung des Krieges. In den alten Diehl-Wohngebäuden werden verschiedene Aspekte der Wehrtechnik, von Kommunikation bis hin zur Zünder-Entwicklung vorgestellt. 

Außerdem ist auch der Geschichte der Firma Diehl ein Bereich der Ausstellung gewidmet.


Über das Museum

Hauptziel des Museums ist die Erhaltung wehrtechnischen Geräts. Es will dazu beitragen, dass dieser besondere Abschnitt der europäischen Kriegs- und Technikgeschichte dokumentiert werden kann.

Seine vordringliche Aufgabe sieht das Museum auch in der Erforschung und Darstellung der Geschichte der Wehrtechnik und deren Einwirkung auf die Geschicke der Menschen vor allem im nordbayerischen Raum, anhand wichtiger Schlüsselexponate aus den folgenden Bereichen:

Leichte und schwere Infanteriewaffen, Munition, Flugzeug- und Panzerabwehrmittel, Festungsgerät, Luftfahrtgerät, Optik, Richtmittel, Nachrichtengerät, Sanitäts- und Luftschutzgerät, Gasschutz, Pioniergerät, Transport- und Kampffahrzeuge, Rohr- und Raketenartillerie, allgemeine Heeresausrüstung.

Struktur und Zusammensetzung wehrtechnischer Ausrüstung ändert sich laufend. Sie ist gekoppelt mit dem allgemeinen Fortschritt. Die Veränderungen können nur verdeutlicht werden durch Festhalten des ursprünglichen Zustands, und zwar dokumentarisch bzw., anschaulicher, durch entsprechende Exponate. Dazu gehören nicht nur Großobjekte, sondern die von den meisten Museen möglicherweise wegen geringerer Attraktivität vernachlässigten Kleinobjekte.

Der technische Umbruch der industriellen Revolution brachte  neue Techniken auch in der Kriegsführung: z.B. Flugzeug und Flugabwehr, Panzer und Panzerabwehr, motorisierte Transporttechnik, Versorgung, Elektrizität, Hochfrequenz, Ortung und Lenkung, Nachrichtentechnik, Ton- und Bildaufzeichnung, Optik, neuartige Werkstoffe, Chemie, usw.

Die Entwicklung der Wehrtechnik läuft im Allgemeinen parallel zur allgemeinen Technik, d.h. die Wehrtechnik fördert und nutzt den technischen Fortschritt und macht daraus eigene, manchmal kostenaufwendigere, weil robustere, manchmal fortschrittlichere Lösungen. Es sind aber auch direkte Einflüsse bekannt, wie der Zwang zur Einführung von Industrienormen im 1. Weltkrieg.

Diese wehrtechnischen Lösungen sind in gegenständlicher Form nur in ganz wenigen Museen richtig und umfassend dokumentiert; denn das klassische wehrgeschichtliche Museum beschränkt sich immer noch weitgehend auf den "Militariabereich" (Uniformen, Orden, Säbel, Abzeichen, Fahnen...) und das technische Museum spart im allgemeinen immer noch alles feldgrau Gestrichene möglichst aus.



Ein kurzer Rundgang

Bereits die Freifläche hinter dem Eingang weist eindeutig auf das vorherrschende Thema des Museums hin. Neben Radpanzern und Flak-Geschützen steht auch ein echter M 47-Panzer vor dem Museum.

Im Inneren geht es aber zunächst etwas ziviler zu. Links des Eingangs erstrecken sich die Soderausstellung zur Wehrtechnik imErsten Weltkrieg und die Ausstellung zur Diehl-Firmengeschichte. In diesem Bereich finden auch immer wieder Sonderausstellungen statt. 

Auf der rechten Seite beginnt die eigentliche Ausstellung mit dem Thema Kommunikation. Unzählige Funkgeräte demonstrieren die Entwicklung dieser Technik. Daneben findet auch die Waffentechnik ihren Platz, Granaten, Flaks und Panzerfäuste sind ebenso vorhanden, wie medizinische Versorgung.

Alles in allem bietet das Museum einen hervorragenden Überblick über die Entwicklung der Militärtechnik und repräsentiert damit einen wichtigen Teil Nürnberger Industriegeschichte.


Ausflugstipps

Das Stadtmuseum Conradtyhaus liegt nur einen kurzen Fußmarsch entfernt, wer möchte kann beide Besuche miteinander verbinden.


Anfahrt

navi wehr Museum Industriekultur Hauptbahnhof Nürnberg Stadtmuseum Conradtyhaus Industriemuseum Lauf

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Kontakt

Museum für historische Wehrtechnik e.V.
Heinrich-Diehl-Straße
90552 Röthenbach

Tel.: Herr Sünkel, 1. Vorsitzender:
09158 - 92 88 51

Tel.:  Herr Schamfuß, 2. Vorsitzender:
0911 - 61 45 50

E-Mail: info@wehrtechnikmuseum.de

Home: Wehrtechnikmuseum online


Öffnungszeiten
1. Samstag im Monat: 14:00-17:00 Uhr
Weitere Öffnungszeiten: nach Vereinbarung

Eintrittspreise
Erwachsene: 4,00 €
Jugendliche (u. 14 Jahren): frei
Gruppenführungen: ab 20,00 €

Service

Essen & Trinken: nein

Museumsshop: nein


Wetter

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Ost: 11.22041 Nord: 49.47686