Carolinenhütte Kallmünz



Über das Denkmal

Die Carolinenhütte Kallmünz war eine von vielen Eisengießereien, die das oberpflälzer Erz im 19. Jahrhundert verarbeiteten. Sie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet und arbeitete zunächst sehr erfolgreich.

Aus dieser Zeit stammt die alte Fabrikantenvilla auf dem Berg. Sie wurde, ganz im Stile der damaligen Industriebarone 1832 fertiggestellt und sollte die Macht und den Reichtum des Fabrikbesitzers repräsentieren.

Doch gegen Ende des 20. Jahrhunderts sorgte die großindustrielle Konkurrenz der Maxhütten für ein Aussterben der kleineren Gießereien. Auch die Carolinenhütte musste 1892 zunächst geschlossen werden.

Allerdings entging die Fabrik der endgültigen Stilllegung. Der Unternehmen Peter Höllein erwarb 1895 das Unternehmen und führte die Gießerei als Hersteller von Spezialteilen in eine Marktnische. Bis heute führt die Familie das Unternehmen in fünfter Generation.


Für Entdecker

Unweit der Carolinenhütte liegt der Ort Rohrbach. Hier befindet sich an der Vils ein ehemaliges Hammerschloss, das zu Fuß gut zu erreichen ist. Etwas weiter in Richtung Süden kann man in Traidersdorf ein weiteres Hammerschloss finden. Hier bietet sich eine kleine Rundwanderung an.


Anfahrt

navi carol Alte Schleif Maxhütte-Haidhof Kanalmuseum Burgthann Papiermühlen Burgthann

Adresse

Carolinenhütte Eisengießerei

Carolinenhütte 1
93183 Kallmünz

Opens external link in new windowWebseite der Eisengießerei


Begehbarkeit

Das Areal der Carolinenhütte ist noch vollständig in Betrieb und daher nicht zu betreten. Ein Spaziergang um das Gelände und zur Fabrikantenvilla ist dagegen möglich.


Geschichtliches
19.Jh. Gründung der Carolinenhütte
1832 Bau der Fabrikantenvilla
1889 Gründung der Maxhütte Sulzbach-Rosenberg
1892 Schließung der Carolinenhütte
1895 Übernahme durch Peter Höllein
2015 Betrieb in 5. Generation