Poststadt Nürnberg



Über das Denkmal

Die Poststadt Nürnberg ist ein Gebäudeensemble aus der Zwischenkriegszeit. Es wurde von der Deutschen Reichspost zwischen 1927 und 1931 errichtet und diente als zentraler Standort zur Abwicklung aller Aufgaben, mit denen die Post damals betreut war.

 Direkt an der Allersberger Straße entstand das fünfstöckige Telegrafenamt, das mit seiner Größe die weiteren Gebäude überragt. Dahinter lagen die Werkstätten, Garagen, Wäscherei und Verwaltung, die in einem bogenförmigen Gesamtkomplex das Hauptgebäude umgaben. Durch eine Toreinfahrt davon getrennt reihten sich die neun Wohnhäuser der Angestellten zeilenförmig hintereinander auf.

Eine Besonderheit in Nürnberg ist die Bauweise mit freiliegender Backsteinfassade, die in Süddeutschland eher unüblich ist. 

Über Jahrzehnte hinweg wurde die Poststadt auch als solche genutzt. Erst im Zuge der Privatisierung wurden nach und nach die Büroflächen anderweitig vermietet. Heute erinnert nur noch wenig an die deutsche Post, doch der Komplex ist in seiner ursprünglichen Form bis heute erhalten geblieben.


Für Entdecker

Die Allersberger Straße befindet sich im östlichen Teil der Nürnberger Südstadt. Von hier aus ist es nicht weit zum Duzendteich im Osten oder zum Industriegebiet Südstadt im Westen. 


Anfahrt

navi Post Gartenstadt MAN Nürnberg Hauptbahnhof Nürnberg DB Museum Nürnberg

Adresse

Poststadt Nürnberg

Im Posthof
90461 Nürnberg


Begehbarkeit

Der Innenhof ist öffentlich Z

zugänglich. Teilweise können die Eingangsbereiche der Bürogebäude während der Geschäftszeiten betreten werden.


Geschichtliches
1928 Baubeginn
1931 Fertigstellung und Einweihung
1980 Ernennung zum Baudenkmal