Sägegatter Gauchsdorf



Über das Denkmal

Das Sägegatter ist der verbliebene Rest der holzverarbeitenden Industrie in diesem kleinen Dörfchen. In früheren Zeiten befand sich in Gauchsdorf ein Sägewerk.

1349 wurde erstmals eine Sägemühle in Gauchsdorf erwähnt. Sie war ein zentraler Anlaufpunkt für die Bauern der ganzen Region, denn hier wurde zum einen das Korn gemahlen und zum anderen die Bäume zu Brettern zurechtgesägt.

Bis heute existiert in direkter Nachbarschaft das Sägewerk Konrad Ammon, das direkt an der Aurach gelegen ist und zu dem auch das ehemalige Mühlengebäude gehört.

Während einige Informationstafeln an der Schuppenwand die Geschichte des Ortes und die Entwicklung des Sägehandwerks dokumentieren, steht das Sägegatter selbst für den Wandel von Handwerk zur Industrie. Denn die hier aufgestellte Vorrichtung geht in ihrer Konstruktion weit über das traditionelle Sägen hinaus. Vielmehr ist das Gatter mit einem mechanischen Vorschub ausgestattet und hatte eine durchaus beachtliche Sägeleistung.

Das Sägegatter Gauchsdorf zeigt daher einen interessanten Überblick über die technische Entwicklung dieses Handwerks und ist das einzige sichtbare Denkmal der Forstwirtschaft auf der Nordbayerischen Industriestraße. 


Für Entdecker

Direkt an das Sägegatter schließt sich der Sagenweg an, der rund um den Heidenberg führt. Der Hauptweg führt über 14 Kilometer zu verschiedenen Stationen die jeweils eine spezielle Sage der Region präsentieren. Für kürzere Ausflüge lassen sich verschiedene Abkürzungen vornehmen, die ebenso wie der Hauptweg gut beschildert sind.

Der Rundgang bietet die Möglichkeit, thematisch das Thema Forstwirtschaft im Wald direkt weiter zu führen. 


Anfahrt

navi saege Fabrikmuseum Roth Schlenk AG Oberfichtenmühle Kattunfabrik Schwabach

Adresse

Sägegatter Gauchsdorf

Gauchsdorfer Hauptstraße
91186 Gauchsdorf


Begehbarkeit

Die Anlage ist frei begehbar und mit Informationstafeln versehen.


Geschichtliches
1349 Ersterwähnung der Sägemühle Gauchsdorf